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Demo in Lichtenrade! Bahn plant Chaos am Bahnhof.
Montag, 22. August 2016

Demo in Lichtenrade! Bahn plant Chaos am Bahnhof.

Der Bahnsprecher Herr Ludewig informiert in Lichtenrade über die Baumaßnahmen. Dabei machte er klar, dass zwischen Wünsdorfer Straße und Steinstraße die Bahnhofstraße mind. 4 ½ Jahre gesperrt sein wird. Ob eine Überquerung, zum Beispiel für behinderte Menschen und Fa-milien mit Kinder¬wagen, möglich sein wird, ist offen. Seit fast 20 Jahren kämpfen wir deshalb für eine Tunnel¬lösung in Lichtenrade. Wir konnten verhindern, dass in der Zwischenzeit die Bahn die ebenerdige Lösung umsetzt. Damit das in Zukunft so bleibt, klagen wir jetzt vor dem Bundes¬verwaltungs¬gericht gegen die Baugenehmigung.

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen!

Deshalb findet am

Montag dem 12.September 2016

um 18 Uhr

auf dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz


vor der Salvator Kirche am S-Bahnhof Lichtenrade eine Demonstration statt.

Es ist an der Zeit, dass die Lichtenrader öffentlich ihre Meinung zum seit 20 Jahren geplanten Bau der Dresdner Bahn kundtun!
Wir werden viele Fragen stellen und bis dahin auch die Antworten haben. Die noch offenen Fragen werden wir öffentlich wiederholen und die Antworten für Sie von den Verantwortlichen einfordern!
•    Wir wollen ihnen deutlich machen was die Bahn mit Lichtenrade vorhat! Wir wollen Ihnen zeigen, welche Auswirkungen Sie ertragen sollen!
•    Können Schüler ihre Schulen in Lichtenrade gefahrlos erreichen?
•    Wo sollen ältere, gehbehinderte Mitbewohner Lichtenrades einkaufen?
•    Wie stark werden die über viele Jahre geplanten Bauvorhaben die Lichtenrader behin-dern?
•    Was geschieht mit den Händlern rund um den Bahnhof?
Alle diese Punkte werden auch unsere Anwälte vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vortragen!
Wir fordern, dass Lichtenrade auch zukünftig ein Ort mit einer hohen Lebensqualität bleibt und zukünftig mehr Menschen beheimaten kann!

Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Sie als direkt betroffene Lichtenrader für die von uns geforderte Tunnellösung eintreten!

Kommen Sie zur Demo und bringen Sie Ihre Nachbarn mit!

Ihre Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn e.V.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 22. August 2016 )
 
DB Netz AG: Bahnhofstrasse 4 1/2 Jahre während des Baus der Dresdner-Bahn gesperrt.
Dienstag, 26. Juli 2016

DB Netz AG: Bahnhofstrasse 4 1/2 Jahre während des Baus der Dresdner-Bahn gesperrt.

 

Holger Ludewig von der DB Netz AG erläutert vor dem Gremium „Aktives Zentrum Bahnhofstrasse“ die Planungen für die Bauzeit der Dresdner-Bahn. Nach den Planungen soll die Bahnhofstrasse gesperrt und der Verkehr über Hilbertstrasse und Wolziger Zeile sowie den Schichauweg geleitet werden. Der Pfarrer-Lüdkehaus-Platz wird für die Gerätschaften und Material blockiert.

Sperrungen der Bahnhofstrasse

Damit wird nicht nur die Bahnstrecke sondern, wie von der BI immer gewarnt, auch die Bauarbeiten zu einer Zumutung für die Lichtenrader. Der Bau der Tunnellösung wäre mit erheblich wenigen Belastungen für die Bürger verbunden, da der Erdaushub bequem an den Endpunkten mit der Bahn abtransportiert werden könnte.

Siehe dazu auch die Printausgabe des Tagesspiegels vom 17.7.2016 in dem fälschlicherweise geschrieben wurde, dass die BI für den ebenerdigen Ausbau eintritt, sowie die  Berliner Morgenpost vom 19.07.2016: Bahn wartet auf Gerichtsentscheid, sowie die Berliner Woche vom 15.07.2016 

 

Der Pressespiegel wie immer hier.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 22. August 2016 )
 
Pressekonferenz am 12. Mai 2016 im Rathaus Schöneberg
Sonntag, 15. Mai 2016

Pressekonferenz am 12. Mai 2016 im Rathaus Schöneberg

Wir haben die Presse eingeladen, um über den aktuellen Stand zum Planfeststellungsverfahren  „Dresdner Bahn“  zu informieren:

Die Bürgerinitiative Lichtenrade Dresdner Bahn e.V. hat mit Unterstützung der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 13.11.2015 eingereicht. Der Vorstand der Bürgerinitiative hat mit Unterstützung des Rechtsanwalts Dr. Armin Frühauf erneut deutlich gemacht, dass wir nicht gegen den Ausbau der Bahn sind, aber die Lichtenrader sind dagegen, dass eine steinzeitliche Planung durchgesetzt wird. Herr Dr. Frühauf kritisierte, dass sich weder das Abgeordnetenhaus noch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, mit dem Thema erneut beschäftigt hat, nachdem durch den Planfeststellungsbeschluss die Baugenehmigung für die oberirdische Trasse erteilt wurde. Auch die Verwaltung hat nicht reagiert, obwohl im Koalitionsvertrag von 2011 CDU und SPD vereinbart haben, sich für die Tunnellösung einzusetzen.

Neben den drei Bürgern mit den Anwohnerklagen setzt der Rechtsanwalt in erster Linie auf die sogenannte Verbandsklage der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V., die auf das Gemeinwohl zielt. Dabei geht es vor allem um Fragen der Umweltverträglichkeit dieses Projektes.

Städtebaulich und von den Emissionen durch Lärm, Erschütterungen und Elektrosmog her, ist ein Tunnel die bessere Lösung, aber auch teurer. Der Rechtsanwalt sieht schon in der extrem langen Verfahrensdauer von über 17 Jahren einen Verstoß gegen Rechtsregeln. Bürger hätten einen Anspruch darauf, dass solch ein Verfahren in angemessener Zeit entschieden wird. Zwar hat die Bahn umfassenden Lärm- und Erschütterungsschutz zugesichert, jedoch wies Herr Beck als Vorsitzender auf die Auswirkungen auf den Ortsteil Lichtenrade mit 50.000 Einwohnern hin. Die Zerschneidung des Ortsteils durch die Lärmschutzwände, die geplante Unterführung der Bahnhofstraße unter die Gleise der Bahn und die Schließung des Bahnüberganges Wolziger Zeile für Kraftfahrzeuge bedeuten eine starke Verschlechterung der Lebensqualität.

Die geplante Bahnstrecke durch Lichtenrade ist die einzige Strecke aus Berlin heraus, die rund um die Uhr planmäßig befahren werden soll!

Die derzeit rund 500 Mitglieder der Bürgerinitiative und zahlreiche weitere Spender haben bisher insgesamt rund 100.000,- €  an Mitteln aufgebracht und damit ermöglicht, die Klagen einzureichen.

„Wir meinen es wirklich ernst“ unterstrich Herr Beck nochmals am Ende der Veranstaltung.

Bis her berichteten die Tageszeitungen „Berliner Morgenpost“, „Berliner Zeitung“,“ Der Tagesspiegel“ sowie das Radioprogramm vom rbb. Schaue Sie bitte in unseren Presselinks

 
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