Einladung zur Infoveranstaltung am 24.4.26

In Kooperation mit der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. (BVS)

Die BI Lichtenrade – Dresdener Bahn e V. lädt im Vorfeld des „Tages gegen Lärm“ zu einer weiteren Veranstaltung ein:

am 24. April 2026 um 17 Uhr
in den Allmenderaum
in der Alten Mälzerei
Steinstr. 41, 12307 Berlin

diesmal in Kooperation mit der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e. V. (BVS) mit Beteiligung von Vertretern aus Politik und der Presse. Ob auch Vertreter der Bahn teilnehmen, ist zum Zeitpunkt der Einladung noch ungewiss.

Erste Messergebnisse der Lärmemission vor und nach Inbetriebnahme der neuen Bahnstrecke in Lichtenrade liegen vor, wurden auf einer ersten Versammlung zur Diskussion gestellt und seitdem weitergeführt. Es stellte sich dabei u. A. heraus, dass häufig große Beeinträchtigungen oberhalb der Schallschutzwände auftreten, sodass kurz nach Ostern die Messstation von 4m auf 7m Höhe versetzt wurde.

Obwohl sich der Schnee dämpfend ausgewirkt hat, konnte ein merkbarer Anstieg der Lärmemission gemessen werden.

Inzwischen wurde bekannt gegeben, dass mit einer Fertigstellung der TEN 7 Strecke südlich von Blankenfelde erst im Jahr 2033 zu rechnen ist.

Bis dahin, insbesondere, aber danach ist zu befürchten, dass spätestens bei Vollauslastung der Strecke die Lärmemission weiter zunimmt. Die Anzahl der Betroffenen wird dann steigen und für die jetzt schon Betroffenen wird die Belastung noch unerträglicher.

Darum ist es jetzt wichtig, dafür zu sorgen, die Lärmemission dauerhaft wirksam zu begrenzen und zu überlegen, wie den zur Zeit betroffenen Menschen geholfen werden kann.

Über Ihr zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen, ebenso auf ihre Diskussionsbeiträge.

Ihr Vorstand der BI Lichtenrade – Dresdener Bahn e.V.

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Schienenlärmmessstelle in Berlin-Lichtenrade – Stand Januar 2026

Die Messstelle steht östlich der Bahnstrecke und gemessen wird kontinuierlich seit dem 29.10.2025.
Messwerte konnten für die ersten Monate gesammelt und ausgewertet werden.

Eine ausführliche Beschreibung des Verfahrens und Ergebnisse sind in eine PDF zusammengefügt.
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Die Messergebnisse können jederzeit im Internet über die
Adresse: https://www.dsld.info/Mess/Messwerte.php?R=710&S=001 abgerufen werden.

Teileröffnung Wolziger Zeile

Die Deutsche Bahn teilt aktuell im Auftrag der DB InfraGO AG mit:

Berlin Südkreuz – Blankenfelde (Dresdner Bahn)

Provisorische Öffnung der Personenunterführung an der Wolziger Zeile
Am Mittwoch, 17. Dezember 2025, eröffnen wir die Wolziger Zeile in Berlin-Lichtenrade provisorisch mit der Treppe auf der Ostseite und der Rampe auf der Westseite. Der Zugang ist damit noch nicht barrierefrei. Die vollständige Fertigstellung mit barrierefreien Zugängen (Rampe) wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 folgen.

Der Bahnübergang „Wolziger Zeile“ ist seit dem 1. Juli 2024 für alle Verkehrsteilnehmen­den geschlossen, um die neue Personenunterführung fertigstellen zu können. Der Straßenverkehr wird dauerhaft über die Bahnhofstraße geführt. An der Wolziger Zeile selbst führt nur noch die Unterführung für den Fuß- und Radverkehr unter den Gleisen durch.

Weitere Informationen dazu unter „Infos für Anwohnende“
bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresdner-bahn/infobauarbeiten

Fragen zum Bauprojekt richten Sie bitte an
dresdner_bahn@deutschebahn.com

15. Dezember 2025

Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Lichtenrade – Dresdner Bahn e.V.

Am 28.11.2025 fand in der Alten Mälzerei – Im Allmenderaum – unsere Jahreshauptversammlung statt. Zwei Jahre sind schon wieder um und der Vorstand hat über die wesentlichen Ereignisse aus diesem Zeitraum berichtet. Die Kassiererin hat den Kassenbericht vorgestellt, der von den Kassenprüfern ohne Beanstandung testiert wurde.

Der Vorstand ist von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet worden.

Im Vorstand hat sich eine Veränderung ergeben.
Thomas Knabe ist jetzt stellvertretender Vorsitzende,
Klaus-Peter Jürcke bleibt Vorsitzender
und Petra Preuß ist weiterhin Kassiererin.
Zwei Beisitzer*inne ergänzen den Vorstand.

Der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt.

Neue Schienenlärm-Messstelle eingerichtet

Seit dem 29. Oktober 2025 steht auf Initiative der Bürgerinitiative ein Lärmmessgerät der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. (BVS) an der Neubaustrecke Dresdner Bahn in Berlin-Lichtenrade. Da die Strecke am 14. Dezember 2025 in Betrieb gehen soll, wird zuerst die derzeitige Geräuschbelastung gemessen. Nach der Inbetriebnahme soll das Gerät über mindestens einen Monat die dann herrschenden Geräuschpegel der Fernbahnen und der S-Bahn messen, um dann daraus die Schallpegelzunahme ermitteln zu können. Das Bild zeigt den Aufstellungsort. Die Ergebnisse können hier eingesehen werden:
https://www.dsld.info/Mess/Messwerte.php

BZ-Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der BI

Die Bürgerinitiative Lichtenrade – Dresdener Bahn e.V. nahm sich der unbefriedigten Situation der Rad- und Fußgängerunterführung an der Wolziger Zeile an. Seit mehreren Monaten erklärt uns die DB InfraGO mit immer neuen Argumenten warum die Unterführung nicht fertig gebaut und eröffnet werden kann. Eine ärgerliche Situation für die Lichtenrader und ganz besonders für den südlichsten Teil des Stadtteils.
Wir haben daher eine Pressemitteilung herausgegeben, in der wir auf die Zumutung, die die Bahn den Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger auferlegt, aufmerksam machen wollten.Die Bürgerinitiative Lichtenrade – Dresdener Bahn e.V. nahm sich der unbefriedigten Situation der Rad- und Fußgängerunterführung an der Wolziger Zeile an. Seit mehreren Monaten erklärt uns die DB InfraGO mit immer neuen Argumenten warum die Unterführung nicht fertig gebaut und eröffnet werden kann. Eine ärgerliche Situation für die Lichtenrader und ganz besonders für den südlichsten Teil des Stadtteils.
Wir haben daher eine Pressemitteilung herausgegeben, in der wir auf die Zumutung, die die Bahn den Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger auferlegt, aufmerksam machen wollten.

Zur Pressemitteilung

Im Juli führte unser Vorstandsvorsitzender ein Interview mit der BZ zum ärgerlichen Thema der Fußgängerunterführung an der Wolziger Zeile

Den Artikel kann man hier nachlesen: www.bz-berlin.de/berlin/tempelhof-schoeneberg/unterfuehrung

Erneute Störung der S2 am 29.01.2025

Die Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn  kritisiert den erneuten und kurzfristigen Ausfall der S-Bahn S2 zwischen Blankenfelde und Priesterweg, erneut über eine weite Strecke mit vielen Bahnhöfen, scharf und fordert von dem Bundesverkehrsministerium nunmehr unverzüglich Konsequenzen.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass an einer Neubaustrecke seit Jahren gebaut wird und bis zum heutigen Tage immer wieder Störungen im Betriebsablauf auftreten. In den vergangenen Jahren wurden der BI Lichtenrade auf wiederholte Anfragen Auskünfte zu Bauablaufplänen nicht erteilt. Es drängt sich nachhaltig der Verdacht auf, dass die hiesigen Baumaßnahmen zumindest nicht der erforderlichen auch ministeriellen Überwachungen unterliegen und eine ordnungsgemäße Durchführung der Baumaßnahmen nicht hinreichend gesichert ist.

Wir fordern die für Lichtenrade gewählten Bundestagsabgeordneten auf, noch in der laufenden Legislatur unverzüglich kleine Anfragen in den deutschen Bundestag zu der obigen Thematik einzubringen.

Zudem sollte der neugewählte Bundestag die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses prüfen.

Klaus-Peter Jürcke

Vorsitzender der BI Lichtenrade

Auf unsere Anfrage hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak eine Anfrage an die Bahn gestellt, hier im Wortlaut:

„…seit den frühen Morgenstunden des 29. Januar 2025 fährt auf der S-Bahn-Linie S2 in Berlin zwischen den Bahnhöfen Blankenfelde und Priesterweg kein Zug mehr.

Nach jahrelangen Baustellen, Unterbrechungen und Ersatzverkehren im Zuge des Wiederaufbaus der Dresdner Bahn ist es für die Menschen im Süden Berlins und insbesondere Lichtenrades vollkommen unverständlich, warum es erneut zu einem solchen Totalausfall auf der S-Bahn kommt – und das ohne Vorwarnung auf einer eigentlich frisch modernisierten und in Teilen neu aufgebauten Strecke.

Gerade Pendlerinnen und Pendler sind auf eine verlässliche Anbindung mit der S-Bahn angewiesen. In der Vergangenheit wurde immer wieder betont, dass Investitionen in die Schieneninfrastruktur langfristig zu mehr Stabilität und Zuverlässigkeit führen werden. Umso enttäuschender ist es, dass sich der Betrieb der S2 trotz der zahlreichen Baumaßnahmen und Modernisierungen weiterhin so unzuverlässig gestaltet. So sind beispielsweise erst am Montag dieser Woche während des BVG-Streiks mehrere S-Bahnen zwischen Lichtenrade und Marienfelde ersatzlos ausgefallen, was zeitweise zu einem 20-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit führte. Die Fahrgäste waren zurecht verärgert. Ab dem Bahnhof Marienfelde fuhren die Züge dann wieder. Alle Pendlerinnen und Pendler in Lichtenrade, am Schichauweg sowie an der Buckower Chaussee wurden im Regen stehen gelassen.

Ich bitte Sie daher dringend um eine schnelle Abhilfe und Aufklärung der Ursache für den Ausfall heute sowie den generell als unzuverlässig wahrgenommenen Betrieb der S-Bahn.

Zudem würde ich gern in Erfahrung bringen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um künftig mehr Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs sicherzustellen. Der S-Bahn Verkehr ab Blankenfelde in die Stadt muss sichergestellt werden, ebenso der 10-Minuten-Takt ab Lichtenrade. Die Menschen in meinem Wahlkreis sind angewiesen auf eine funktionierende S-Bahn und haben zurecht eine entsprechende Erwartungshaltung.

Für Ihre Mühewaltung und Rückmeldung danke ich Ihnen im Voraus.

Dr. Jan-Marco Luczak“

Darauf hat der Vertreter der Bahn schnell geantwortet. Hier im Wortlaut:

„Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter, lieber Herr Dr. Luczak,

in der Tat ist die S2 die Lebensader für Marienfelde und Lichtenrade und eine so massive Störung, wie wir sie seit heute Betriebsbeginn erleben, ist daher besonders ärgerlich. Zur Zeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Behebung des komplexen Schadens in unserer Stromversorgung, zu den Auslösern kann ich deshalb zur Zeit leider noch nichts sagen. Der Ausfall ist besonders unerfreulich, weil unsere Systeme mit mehrfacher Redundanz ausgestattet sind. Auch langgediente Kenner der S-Bahnstromversorgung können sich an ein solches Schadensbild nicht erinnern. Alle verfügbaren Kräfte, Firmen und Hilfsmittel sind zusammengezogen worden um schnellstmöglich die Gesamtstrecke wieder ans Netz zu bringen. Der Abschnitt Blankenfelde – Lichtenrade ist bereits mit Pendelverkehr wieder am Netz, an der Reststrecke läuft die Schadensbehebung weiter, hier müssen wir noch auf den Busnotverkehr verweisen. Lieber Herr Dr. Luczak, seien Sie versichert, dass wir alles tun, um den Kundinnen und Kunden der S-Bahn so schnell wie möglich wieder das gewohnte Angebot zur Verfügung stellen zu können. Dies in aller Kürze. Sollten Sie Interesse haben, werde ich Sie gerne über weitere Erkenntnisse zur Ursachenforschung unterrichten sobald Sie uns vorliegen.“